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Detox ("Blut- und Säftereinigung")

Blut- und Säfte reinigende Methoden sind so alt wie die Heilkunde selbst. Zugrunde liegt ihnen die ‚Säftelehre’.


Säftelehre (Humoralpathologie) 

Krankheitsmodell, das auf die Viersäftelehre des Hippokrates (um 460 – 370 v. Chr.) zurückgeht, wonach eine fehlerhafte Zusammensetzung der Körpersäfte (Dyskrasie) Ursache vieler Krankheiten ist. Aus- und ableitende Verfahren sollen der Entgiftung der Körpersäfte dienen und hatten deshalb in den meisten Volksmedizinen einen großen Stellenwert.
Im deutschen Sprachraum und später auch in den USA hat sich vor allem der Arzt B. Aschner (1883-1960) mit diesen Verfahren beschäftigt (Aschner-Verfahren).

 

Ein schlechter Zustand des Blutes und der Säfte zieht zwangsläufig auch den Zustand des ganzen Organismus in Mitleidenschaft, da über den Säftestrom alle Organe ernährt werden.

 

Der menschliche Körper besteht zu zwei Dritteln aus Flüssigkeit: Rund neun Liter Flüssigkeit zirkulieren ständig im Organismus: etwa 5 – 6 Liter Blut, 2 Liter Lymphe sowie ca. 1,5 Liter Speichel, 2,5 Liter Magensaft, 0,5 – 1,5 Liter Galle, 0,7 Liter Bauchspeichel und etwa 3 Liter Darmdrüsensaft.

 

Die Flüssigkeit wird vor allem von den Verdauungsdrüsen aus Blut und Lymphe gebildet. Sie fließt in den Darmtrakt und von dort wieder in den Blut- und Lymphstrom und zu den Drüsen zurück. Somit ist der Verdauungsprozess ganz wesentlich für den Zustand der Säfte verantwortlich.
 

Bei jeder Stoffwechseltätigkeit und Zell- und Organarbeit entstehen Verbrennungsrückstände. Auch dieser Abfall gelangt zum Abtransport in die Säfte. Normalerweise besitzen die Körpersäfte ein großes Selbstreinigungsvermögen. Da sie aber ununterbrochen von Abbau- und Schlackenstoffen verunreinigt werden, müssen sie auch ständig gereinigt und entgiftet werden. Vor allem die Beschaffenheit des Blutes verändert sich durch übermäßig viele gelöste Substanzen, es wird dickflüssiger.
 

Krankheiten gelten nach der Humoralpathologie als Vergiftungsstadien der Säfte. Sie entwickeln sich zunächst im Blut-Säfte-Bereich (humorales Krankheitsstadium) und greifen erst später, wenn die vermehrt angefallenen Giftstoffe nicht ausgeschieden oder deponiert werden, auf die Zellen über. In beiden Stadien ist eine nachhaltige Gesundung nur mit der Gesundung der Säfte möglich.

 

Auch wirken täglich zahlreiche Fremd- und Giftstoffe auf den Menschen ein, und viele Menschen ernähren sich nicht immer gesund oder konsumieren zuviel Genussmittel. Langfristig führt dies zu Schädigungen ‚von innen’: Vor allem durch Fehlverdauung entstehen dann Gärungs- und Fäulnisprozesse im Darm, entzündliche Veränderungen der Magen-Darmschleimhaut und eine bakterielle Fehlbesiedung des Darmes (Dysbiose). Über den Blutstrom gelangen die Gifte in den ganzen Organismus. Der Magen-Darmtrakt wird damit zu einem ursächlichen Vergiftungsherd, es kommt zur Selbstvergiftung aus dem Darm (‚intestinale Autointoxikation’).

 

Ein geschädigter Darm ist an zahlreichen Erkrankungen mitbeteiligt. Die Selbstvergiftung durch den Darm kann auch Fernsymptome verursachen wie Kopfschmerzen, depressive Verstimmung, Müdigkeit, Muskelverspannung, Kreuz-, Rücken- und Gelenkschmerzen oder Herz- und Kreislaufschwäche.

 

Die Blut- und Säfte-Behandlung muss sich deshalb ganz besonders auf die Gesundung des kranken Verdauungsapparates als der wichtigsten ‚Vergiftungsquelle von innen’ konzentrieren. Zugleich bildet das Verdauungssystem unser wichtigstes Blutreinigungssystem. Der österreichische Arzt F. X. Mayr (1875-1965) wies darauf hin, dass die altbewährten, in der Volksmedizin verwendeten Blutreinigungsmittel nichts anderes als mehr oder weniger mild wirkende Abführmittel sind. 


 

Wie man den Säftezustand erkennt: Humoraldiagnostische Zeichen

  • Farbe und Oberfläche der Haut (z. B. Blässe, grau-fahl, blaurote Verfärbung durch Kostvergärung im Darm bei üppigem Esser)
  • Haare, Nägel
  • Skelettsystem
  • Mund, Zunge

 

Blut- und säftereinigende Verfahren

  • Säftereinigung über den Verdauungstrakt (durch Heilfasten, Diät- und Entschlackungskuren)
  • Säftereinigung über die Haut
  • Säftereinigung über die Nieren
  • Säftereinigung über die Lungen
  • Wasserheilkuren (Kneipp-Therapie)

Je wirksamer die vier wichtigsten Blutreinigungsorgane – Verdauungsapparat, Lungen, Nieren und Haut – in die Therapie einbezogen werden, desto nachhaltiger das Ergebnis.
 

Der naturheilkundige Arzt verfügt noch über weitere die Säftereinigung unterstützende Möglichkeiten (z. B. Verwendung geeigneter Kräutertees, Lymphdrainage).


Heilanzeigen für die Blut- und Säftebehandlung 

Die Blut- und Säftebehandlung dient der Entschlackung und Regeneration, der Besserung von Leiden und sogar der Heilung, aber auch der Vorbeugung. Ziel ist die nachhaltige Reinigung, Entgiftung und Gesundung aller Körperkräfte. Mit der Verbesserung der Verdauungsleistung  nimmt die Giftbildung in den Gedärmen und somit auch der Giftgehalt des Blutes ab, Organe und der Haut können wieder besser ernährt werden.  

Die Blut- und Säftebehandlung ist deshalb zur ursächlichen Therapie bei den meisten chronischen, aber auch bei einer großen Zahl von akuten Erkrankungen angezeigt.




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