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Bei unseren Tipps handelt es sich um beispielhafte Fragen / Antworten aus dem Praxisalltag, die nur als Orientierung und Vorbereitung zur individuellen Sprechstunde dienen. Die Untersuchung und die Therapie durch den Arzt oder Heilpraktiker wird dadurch keinesfalls ersetzt.

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Tel.: 0049 (0) 171 / 6225116
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kontakt@drbachmann.de
 

 

 

Messung des ph-Wertes

Ich lese zur Zeit Ihr Buch "Natürlich gesund durch Säure-Basen-Gleichgewicht", Auflage 1998. Ab Seite 124 ist das Messen des pH-Wertes im Urin mittels Indikatorpapier beschrieben, entsprechende Messungen möchte ich bei mir durchführen. Leider sind in diesem Abschnitt Ihres Buches keine pH-Richtwerte oder eine pH-Wert-Tabelle oder eine vergleichbare stufenweise Erläuterung enthalten, mit deren Hilfe ich ersehen kann, ob die bei mir festgestellten Werte im basischen oder im übersäuerten Bereich anzuordnen sind. Gibt es eine Tabelle oder einen anderen Vergleichsmaßstab?

 

Die ph-Messungen sind insgesamt sehr schwierig zu interpretieren weil: 

  • der Urin –pH meist sauer ist (sein soll!)
  • der Urin pH-Wert über den Tag sehr schwankt (Untersuchungen von Sander)
  • der Urin pH-Wert nur indirekt auf eine Gesamt-Übersäuerung des Blutes und des Gewebes (z. B. Bandscheiben) schließen lässt
  • der Blut-pH–Wert ebenfalls schwer zu messen ist  (Titration).

Ich mache seit Jahren deshalb nur noch klinische Untersuchungen (Muskeltest – Säuregriff) oder interpretiere Zeichen wie Haut – Ekzeme, Haut-Schuppung usw. Diese Zeichen sind für die Entsäuerungs- Therapie (!!) wichtig und besser verwertbar.

Wir führen - nach Ausschluss einer Niereninsuffizienz (Kreatinin) – dann ausreichend Basen zu*  und haben im Rahmen vorhergehender Entsäuerungs-Strategie die besten Ergebnisse in Vorbeugung und Therapie bei Zivilisationskrankheiten erzielt. Weitere Hinweise finden Sie in: www.basentherapie.de (Fachinformation) und in www.drbachmann.de [Vorträge zum Thema bundesweit] [Weiterführende Literatur].

*Die besten klinischen Erfahrungen haben wir gemacht mit „Wörishofener Basenpulver“ – erhältlich in jeder Apotheke. PZN No : 1310576

Allergieprobleme

Ich habe seit einigen Jahren große Allergieprobleme (Pollen, Hausstaub, Nahrungsmittel), die sich vor allem in Atemwegsproblemen zeigen (Heuschnupfen, Atemnot, Bronchienbeschwerden etc.). Über den Vortrag von Dr. Bachmann auf dem christl. Radiosender 'Radio Horeb' bin ich auf das Themengebiet 'Entgiftung - Säure-Basen-Haushalt' aufmerksam geworden. Seit einigen Wochen stelle ich nun nach und nach meine Ernährung um, nehme auch das empfohlene Basenpulver (nach Dr. Bachmann) ein  - und mir geht es besser!

Jetzt aber eine Frage zum Körpergewicht: Ich bin 1,70 m groß und habe bisher immer ohne großes Augenmerk darauf um die 60 kg gewogen - durch die Umstellung der Ernährung und Ernährungsgewohnheiten habe ich aber schon 3-4 kg abgenommen. Nachdem ich die letzten Monate insgesamt  körperlich 'sehr zu kämpfen' hatte (Reaktionen gegen 22 Allergene) und sehr erschöpft war / bin, hat mein zuständiger Arzt eine stationäre Rehabilitationsmaßnahme beantragt (bei der Deutschen Rentenversicherung, da Vollzeit berufstätig). Wie ist die Vorgehensweise, um bei Ihnen eine stationäre Behandlung nach Ihrem Konzept genehmigt zu bekommen?

 

Sie gehen vor wie unter > Kosten und > Kurantrag beschrieben.
Selbstverständlich beraten wir Sie gerne telefonisch.

 

Das von uns im klinischen Bereich eingesetzte Basenpulver enthält: Natriumhydrogencarbonat und Kaliumhydrogencarbonat. Dies führt - im Gegensatz zur reinen Hydrogencarbonatzufuhr - nicht zu einer Überproduktion von Salzsäure im Magen. Die für die Salzsäureproduktion zuständigen Belegzellen sondern zwar zum Ausgleich wieder innerhalb von etwa 20 Minuten Salzsäure ab, geben im Gegenzug aber in das Blut Bicarbonat ab, was im Blut selbst zu einer leicht basischen Verschiebung von PH 7,35 auf etwa 7,42 Blut-PH führt. Das Ergebnis ist eine wesentlich verbesserte Fliesseigenschaft des Blutes durch Elastizitätsverbesserung der roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Ziel der Verabreichung ist es auch, die bei Fastenkuren auftretende Übersäuerung im Blut (mit erheblichem Harnsäureanstieg) abzufangen, die in Extremfällen bis zum Gichtanfall führen kann. Weiterhin soll die sogenannte Alkalireserve im Bindegewebe durch das erhöhte Angebot an basischen Äquivalenten verbessert werden. Schliesslich fördert das Angebot von Kalium die Ausscheidung von Natrium und eliminiert säurerelevante Protonen (H-plus - Ionen) über die Lunge in Form von Kohlensäure (in Verbindung mit Wasser: H 2 CO 3), was wiederum zu einer Erhöhung der erwünschten Basenreserve bzw. Säureausscheidung in der Gesamtbilanz führt. Die Gesamteffekte beziehen sich somit nicht nur auf das Organ Magen. Das Präparat soll jedoch wegen der Säurebindung im Magen im Abstand von etwa 30 Minuten zu Mahlzeiten eingenommen werden.
Die Behandlung hat sich im Rahmen einer komplexen Naturheilkundlichen Behandlung hervorragend
bewährt und ist an mehreren Tausend Patienten evaluiert (z. B. auch Migräne, Rheumaschmerz, Darmkrankheiten usw.). Nachteil ist der etwas eigentümliche Geschmack. Deshalb ist seit kurzem das Präparat - und aufgrund der guten Erfolge- auch in Kapseln als "Wörishofener Basenpulver"* von der Firma DRONANIA (PZN: 1310576) in allen Apotheken erhältlich.
Im Gegensatz zu anderen Präparaten enthält es keinen (gärungsfreudigen) Milchzucker und Magnesium. Letzteres führt bei der Resorption zu negativer Beeinflussung mit den anderen Bestandteilen. Insgesamt haben wir mit dieser Mischung die beste Erfahrung gemacht.

* Diätetisches Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (Bilanzierte Diät) siehe www.basentherapie.de. In dieser Form ist es auch zur diätetischen Behandlung von ernährungsbedingten Störungen im Säure-Basenhaushalt und der Osteoporose zugelassen.

 

Unterstützung bei Allergien - wie kann man sich im Kontakt mit den Allergenen schützen...

 

Bei Allergien im Bereich der Kontaktflächen Augenbindehaut, Nasenschleimhaut und Bronchien ist es wichtig, die Schleimhäute feucht zu halten. Pollen oder Hausstaubmilben-Sekrete können so nicht mit den Zellen in Kontakt treten. Wichtig ist, dem Körper ausreichend Flüssigkeit - vor allem zwischen den Mahlzeiten - zuzuführen. Dies führt besser als jede Feuchtigkeitszufuhr von außen zu einer guten Durchsaftung der Schleimhäute und damit zu einem wichtigen Schutz gegen Pollenkontakt. Abends und nachts haben sich bei Allergien gegenüber Blütenpollen auch das abendliche Waschen der Haare (vor dem Zubettgehen), das dosierte, feuchte Besprühen der Kleider und Bettwäsche (z.B. mittels Feuchtigkeitsspray für Blattpflanzen) bewährt. So wird der Pollenflug im Schlafzimmer wirkungsvoll verhindert.


Darmreinigung - wie wirkt Bittersalz und wie lange muß man es einnehmen?

 

Unentbehrlich während einer Säure-Basen- oder Fastenkur ist das Bittersalz. Grundsätzlich ist es nicht schädlich, auch wenn es für eine längere Kurdauer eingenommen wird. Voraussetzung ist eine sehr schwache Konzentration - es kommt dann nur zu einer Durchspülung des Darmes und Reinigung der Körpersäfte ohne negativen Einfluss auf die Darmwand selbst. Empfehlenswert ist - wenn alles gut klappt und Sie völlig gesund sind - das Salz langsam in der Konzentration zu reduzieren (z. B. ab der 2. Woche) und am Ende nur noch das Glas Wasser morgens weiter zu trinken. Der gewünschte Effekt ist dann die nachhaltige Schulung des Reinigungsreflexes auf die Enddarm-Entleerung (sog. "Gastrocolischer Reflex"). Dies ist auch Sinn und Ziel dieser Kur gegenüber üblichen Abnehm-Kuren. Hier stellt sich die selbständige Entleerung des Darmes und damit seine Selbstreinigung meist langfristig wieder ein. Zur Aufrechterhaltung dieses guten Zustandes ist dann nur eine (evtl. 2 mal) jährliche Auffrischung von ca. 1 Woche sinnvoll. Bei einer großen Zahl von Patienten hat sich dies gut bewährt! Wichtig ist auch die Zufuhr von basischen Elektrolyten (Kalium, Calcium, Bicarbonat in Form von Heilwässern, z. B. Fachinger oder Hirschquelle). Für den Alltag danach empfehlen wir auch gerne das seit kurzem in jeder Apotheke erhältliche "Wörishofener Basenpulver" in Kapseln (Fa. Dronania).
Bittersalz soll jedoch nicht ständig zur Stuhlregulierung verwendet werden. Auch bei eingeschränkter Nierenfunktion wird von der Einnahme von Bittersalz abgeraten.

 

Was bedeutet eigentlich Fasten?

 
Fasten ist der freiwillige Verzicht auf feste Nahrung und Genussmittel für eine begrenzte Zeit ohne gesundheitliche Nachteile. Es bedeutet jedoch nicht Hungern, da sich der Organismus dann aus seinen eigenen Nahrungsreserven ernährt („Ernährung von innen“). Der Mensch ist entwicklungsgeschichtlich auf Zeiten mit Nahrungsmangel eingestellt und hat deshalb entsprechende Strategien entwickelt. Der Körper greift im Fasten auf seine Depots zurück und gibt gezielt Unnützes und Belastendes frei. Ein krankhaftes Zuviel – Ablagerungen und Schlacken in Gelenken, Arterien und im Gewebe, überflüssige Fett- und Eiweißdepots – kann so abgebaut werden. Der Abtransport von schädlichen Stoffen wird gefördert und den Ausscheidungsorganen zugeführt.

 

Warum soll man fasten?


Richtig durchgeführtes Fasten stellt einen natürlichen therapeutischen Reiz dar, der den Organismus zu einer gesunden („umstimmenden“) Reaktion anregt. Dadurch wird die allgemeine Abwehrlage gestärkt. Im Krankheitsfall werden Selbstheilungskräfte geweckt, wodurch der Organismus in die Lage versetzt wird, Gesundheit aus eigener Kraft zurückzugewinnen. Fasten entlastet den Stoffwechsel, wirkt entschlackend und entsäuernd, entzündungshemmend und vegetativ umstimmend („seelische Reinigung“).

Richtig durchgeführtes Fasten heilt, entgiftet, entschlackt, entsäuert, verjüngt, regeneriert, entlastet die Organe, reinigt den Darm, reguliert die Verdauung, reduziert das Gewicht, stabilisiert den Blutdruck, optimiert den Stoffwechsel, beugt Krankheiten vor, hebt die Laune, stärkt das Immunsystem. 


Was geschieht während des Fastens im Stoffwechsel?

 

Fasten greift in eine Vielzahl von Stoffwechselvorgängen ein und beeinflusst sowohl die verschiedenen Organsysteme als auch die Psyche. Der Organismus schaltet beim Fasten auf Sparmechanismen um: Dadurch sinkt der Grundumsatz und auch die Körpertemperatur (um bis zu 1 Grad), der Blutdruck normalisiert sich, die Atmung wird ruhiger und langsamer. Auch die Tätigkeit der Drüsen und Hormone ist herabgesetzt.

 

Der Organismus muß sich auf das Fasten vorbereiten - wie macht man das am besten?


Vor dem eigentlichen Fasten wird der Organismus mit einem oder mehreren Entlastungstagen eingestimmt („Vorkur“). Während dieser Zeit sollte auf kalorienreduzierte Nahrung (reichlich Gemüse) geachtet und auf Fleisch, Süßigkeiten, Kaffee, Alkohol, Zigaretten weitgehend verzichtet werden. Auch wird die Trinkmenge erhöht. Geeignete Getränke sind kohlensäurefreie bzw. –arme Mineralwässer, Heilwässer, basische Kräutertees.
 

 

Welchen Stellenwert hat die Darmreinigung?


Die Darmreinigung ist ein bedeutender Bestandteil des Fastens. Dazu wird jeden Morgen Bittersalzlösung (eine isotone Salzlösung) eingenommen. Zusätzlich zum Bittersalz-Trunk wird ein Einlauf durchgeführt – dieser reinigt den Dickdarm. Ein Einlauf hat sich auch bei eventuell auftretenden kleineren Fastenkrisen bewährt.

 

Es wird generell empfohlen, während des Fastens viel zu trinken - warum ist das so?

 

Beim Fasten ist eine gesteigerte Flüssigkeitszufuhr unabdingbar, damit die gelösten Gifte und Säuren ausgeleitet werden können. Einen Anhaltspunkt dafür, ob genügend getrunken wurde, liefert der Urin: Er sollte immer reichlich (mindestens zwei Liter täglich) und hell sein. Bei Unpässlichkeiten während des Fastens führt oft allein schon das vermehrte Trinken von Wasser zu einer schnellen Besserung. 

 

Welche Fastenformen gibt es?

 

Die geeignete Fastenform wird nach der Konstitution und dem Gesundheitszustand des Patienten ausgewählt und kann mehr oder weniger streng durchgeführt werden.
Unterschieden werden das Vorrbeugende Fasten (Fasten für Gesunde) und das Heilfasten (therapeutisches, ärztlich betreutes, stationäres Fasten). Zum Heilfasten zählen die Mayr-Kur sowie das Buchinger-Fasten.
Verwandte Methoden sind Tee- oder Wasserfasten (nur in Einzelfällen) und modifiziertes Fasten (Schleimfasten, Molkekur, Ableitungsdiät).

 

Bedeutet Fasten immer den Verzicht auf feste Nahrung?

 

Je nach Fastenmethode werden unter Berücksichtigung der individuellen Verträglichkeit geringkalorische Zugaben gereicht, die die positiven Fastenwirkungen nicht beeinträchtigen (Gemüsebrühe, Milch, Biojoghurt, Buttermilch, Molke, etwas Honig, Brötchen oder Getreidebrei). Diese versorgen den Organismus mit geringen Mengen an hochwertigem Eiweiß, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen sowie Glucose.
Ableitungsdiät und Basenfasten sind Formen des Teilfastens und beinhalten bis zu dreimal täglich kleine Mengen einer leicht bekömmlichen basenüberschüssigen Kost (zartes gedünstetes Gemüse, Pellkartoffel), die langsam gegessen und gründlich gekaut wird. Fasten ist auch in Form von Entlastungstagen möglich.

 

Was ist der Vorteil der Mayr-Kur?

 

Prinzip der Mayr-Kur ist die Entschlackung und gründliche Darmreinigung, die zugleich zur Reinigung von Blut und Gewebe führt. Der Darm als „Wurzel der Pflanze Mensch“ (Mayr) befindet sich meist in einem entzündlichen Zustand, der dadurch seiner Ausscheidungs- und Resorptionsfunktion oft nicht mehr gerecht wird. Die Mayr-Therapie besteht in der Schonung und Säuberung des Verdauungstrakts sowie der Schulung von gesundem Essverhalten. Der Magen-Darm-Trakt kommt zur Ruhe, und die Säuberung umfasst eine gründliche Ausleitung von Stoffwechselablagerungen und eine nachhaltige Darmreinigung – zur regelmäßigen Darmentleerung wird jeden Morgen Bittersalz eingenommen.
Die Milch-Semmel-Kur entlastet den Verdauungstrakt und stellt zugleich ein Kautraining dar, das dem Erlernen der so wichtigen Esskultur dient: Altbackene, klein geschnittene Semmel werden mit etwas Milch eingenommen und gut gekaut. Dadurch wird ein besserer Speichelfluss erzielt, auch stellt sich früher ein Sättigungsgefühl ein.

 

Kann man durch Fasten abnehmen?

 
Fasten ist primär keine reine Methode zur Gewichtsreduktion, das zum schnellen Abnehmen dient – ohne eine nachhaltige Änderung von Ernährung und Lebensführung kann mit Fasten allein nicht dauerhaft abgenommen werden. Richtig durchgeführtes Fasten aber erleichtert die Ernährungsumstellung und den Einstieg in eine gesündere Lebensweise.
Gewichtsreduktion ist beim Fasten jedoch ein oftmals gern gesehener Nebeneffekt, da überflüssige Schlacken und Fettpolster abgebaut werden.

 

Bei welchen Krankheiten hilft Fasten?


Durch unter fachkundiger Anleitung durchgeführtes Fasten können Krankheiten „aushungert“ werden („heilender Hunger“): 

  • Stoffwechselkrankheiten (Übergewicht, Hyperurikämie, Gicht, Diabetes mellitus, Osteoporose)
  • Erkrankungen der Verdauungsorgane (Verdauungsstörungen: Störungen an Magen, Darm, Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse; chronische Gallenwegskrankheiten; chronische Verstopfung; Blähungen, entzündliche Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa, M. Crohn; Divertikulose und Divertikulitis; Neigung zu Gastritis, Geschwürleiden (im Intervall); Lebererkrankungen)
  • Rheumatische Krankheiten (Arthrosen der großen und kleinen Gelenke, Wirbelsäulenleiden, Weichteilrheumatismus, entzündliche rheumatische Krankheiten)
  • Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems (Bluthochdruck, niedriger Blutdruck, beginnende Arteriosklerose, koronare Herzkrankheit [Stadium I – III], Venenerkrankungen, Schwindel und Kreislaufstörungen, Gefäßkrankheiten, Lymphödeme und –stauungen)
  • Hautkrankheiten (Ekzeme [trocken und nässend]; Juckreiz; allergische Krankheiten der Haut und der Schleimhäute; Akne; Schuppenflechte; Furunkulose; chronische Urtikaria)
  • Augenkrankheiten (Glaukom, chronische Bindehautentzündung)
  • Krankheiten des Nervensystems (vegetative Dystonie und Erschöpfung, reaktive Depression, Schlafstörungen, Migräne und chronische Kopfschmerzen)
  • Krankheiten der Atmungsorgane (chronische Bronchitis, chronische Rhinitis [Entzündung der Nasenschleimhaut], Kehlkopf- und Nasennebenhöhlenentzündung; Asthma bronchiale)
  • Ohrenkrankheiten (chronische Mittelohrentzündung; Tinnitus; Ménière-Krankheit [im postakuten Stadium nach medikamentöser Einstellung])
  • Krankheiten des Urogenitalsystems (chronische Pyelonephrititis [Entzündung des Nierenbeckens], Harnröhrenentzündung [Urethritis], Blasenentzündung; Nierensteinleiden; Impoentia generandi und coeundi )
  • Frauenkrankheiten (Menstruationsbeschwerden [Zyklusanomalien]; hormonelle Störungen, besonders im Bereich der Ovarien; klimakterische Beschwerden; Fluor;
  • Versuch bei unerfülltem Kinderwunsch empfehlenswert – beide Partner einbeziehen!
  • Krankheiten des zahnheilkundlichen Bereichs
    • Karies
    • Parodontose/-itis
    • Im Zusammenhang mit Amalgamsanierung
    • Bei einer Sanierung mit Implantaten: Langfristige Vorbereitung durch Ernährungsumstellung, bspw. in der Kurklinik    
Wann soll man nicht fasten?


Nicht fasten sollten Menschen mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion und mit schweren Organerkrankungen, die einer medizinisch ärztlichen Behandlung zugeführt werden müssen. Auch schwere Depressionen und Erschöpfungszustände, Erkrankungen an Schilddrüse, Tumorleiden sowie akute Infekte stellen eine Kontraindikation dar. Patienten, die Medikamente einnehmen, dürfen nach Rücksprache mit dem erfahrenden Fastenarzt nur stationär fasten.

 

Warum ist eine Fastentherapie auch zur Allergensuche geeignet?

 

Nach dem Fasten wird die Nahrung schrittweise wieder aufgebaut. Dabei kann der Speiseplan im Sinne einer Suchdiät jeweils um einzelne Lebensmittel ergänzt und so allergieauslösende Nahrungsmittel schneller ausfindig gemacht werden. In vielen Fällen jedoch verschwinden Nahrungsmittelallergien und –unverträglichkeiten nach einer Fastenkur.

 

Ist man während des Fastens in seiner Leistung eingeschränkt?

 

Bei richtig durchgeführtem Fasten besteht gute Leistungsfähigkeit ohne Hungergefühl. Da der Organismus von der anspruchsvollen Stoffwechselarbeit entlastet ist, stehen ihm nun auch die Energien zur Verfügung, die vorher für die Verdauung eingesetzt werden mussten. Dass eine Darmreinigung auch die geistige Leistungsfähigkeit erhöhen kann, zeigt sich immer wieder: Viele Menschen haben gerade während des Fastens ihre kreativsten Ideen.

 

Müssen während des Fastens Vitalstoffe zugeführt werden?

 

Während des Fastens fallen Stoffwechselprodukte an, die mit Basenpulver und mineralstoffreichen Heilwässern gebunden werden müssen (Basensubstitution).
Auch Kräutertees und Basenbrühe enthalten basische Substanzen, die anfallende Säuren binden können.

 

Welche Beschwerden können beim Fasten auftreten?


Während des Fastens können manchmal niedriger Blutdruck, Schwindel, Kopfschmerzen, Benommenheit, Herzklopfen, Übelkeit, Harnsäureanstieg, Frieren und Frösteln auftreten. Eine Erhöhung der Trinkmenge und basischer Stoffe (Basenpulver) sowie vermehrte Bewegung tragen dann zur beschleunigten Ausscheidung der Schlackenstoffe und zur schnellen Besserung bei.

 

Mit welchen Maßnahmen kann das Fasten unterstützt werden?


Die Entgiftung über Leber, Niere, Haut, Schleimhäute, Lunge kann mit Kneipp-Anwendungen gefördert werden (Trockenbürsten, Dreiviertel- oder Teilbäder, Wechselduschen, Sauna zur Hautanregung). Auch regelmäßige Bewegung unterstützt die Ausscheidungsvorgänge und regt den Kreislauf an. Ideal sind sanfte Ausdauersportarten wie Spazierengehen, Wandern, Morgengymnastik (jedoch keine Überanstrengung, da dies zu vermehrtem Anfall von Milchsäure und zusätzlichem Glucoseverbrauch führt) sowie Massagen. Entspannungsübungen wie Meditationen, Atemübungen, Körperwahrnehmungsübungen (Qi Gong, Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung nach Jacobson) führen zu Ruhe, Ausgleich und Harmonisierung.  

 

Wie lange soll man fasten?

 
Ob und wie lange gefastet werden soll, entscheidet der Fastenarzt nach eingehender Voruntersuchung. In der Regel wird ein bis vier, in bestimmten Fällen auch sechs Wochen gefastet. Ein kürzeres Fasten ist nicht anzuraten, da der Stoffwechsel mehrere Tage zur Umstellung benötigt.

 

Wie oft soll man fasten?


Nach einer Voruntersuchung durch einen Arzt sollte jeder Mensch einmal jährlich eine Woche bis 10 Tage vorbeugend fasten, um gesund zu bleiben.

 

Was muss man beim Kostaufbau bzw. den Aufbautagen beachten?


Der Kostaufbau ist ein wichtiger Bestandteil des Fastens. Der Organismus und besonders der Verdauungstrakt muss langsam wieder an seine Aufgaben gewöhnt werden – dies gilt besonders für den Übergang zur gesunden, laktovegetabilen, vollwertigen Ernährung. Nimmt man sich für den Nahrungsaufbau nicht genügend Zeit, können schnell als Unverträglichkeiten gedeutete Symptome wie Blähungen auftreten.
Schwer verdauliche Nahrungsmittel (Hülsenfrüchte, Kohl, Paprika, Gebratenes und Paniertes …) werden vorerst noch weggelassen. Während der Aufbautage muss weiterhin viel getrunken werden (jedoch nicht zu den Mahlzeiten) und die Nahrung gut gekaut werden.

 

Wer sollte unter ärztlicher Aufsicht fasten?

 

Wenn Sie zum ersten Mal fasten oder an einer behandlungsbedürftigen Erkrankung leiden und Medikamente einnehmen müssen, sollte eine Fastentherapie immer unter ärztlicher Betreuung erfolgen: 

  • Stoffwechselstörung (Fettsucht, Diabetes oder Gicht)
  • Erkrankung der Verdauungsorgane (Magen-, Darmleiden, Leber-, Gallenwegs- oder Bauchspeicheldrüsenerkrankung)
  • Bluthochdruck
  • Rheuma
  • Hautkrankheit (Neurodermitis, Schuppenflechte, Nesselsucht)
  • Migräne
  • Chronische Atemwegserkrankung
  • Allergie
  • Abwehrschwäche

Bei der Entschlackung wird eine größere Menge von Giften freigesetzt, die nach ihrer Mobilisierung zuerst im Blut kreisen und bei ungeeigneter oder fehlender Begleitbehandlung Ihre Beschwerden  noch verschlimmern können. Deshalb ist ein drei- bis vierwöchiger Aufenthalt in einer Klinik empfehlenswert. Dort wird die Entsäuerungstherapie auf Ihr Grundleiden abgestimmt und danach ein für Sie und Ihre Bedürfnisse maßgeschneiderter Ernährungsplan erarbeitet. Daneben wird das Fasten mit Kneipp-Anwendungen, Bäder, Massagen, Sauna etc. sowie durch ein individuelles Therapiekonzept (Massagen, Lymphdrainage) unterstützt. Der therapeutisch gelenkte Wechsel von Spannung/Bewegung und Entspannung/Ruhe führt schneller zu körperlichem und seelischem Wohlbefinden.

Auch Gesunden (oder vielmehr Scheingesunden) verhilft der Aufenthalt in der Klinik einer nachhaltig stabileren Gesundheit und verbesserten körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit.
Entlastungstage, langfristige Ernährungsumstellung und ergänzende Maßnahmen können Sie im Anschluss daran auch zu Hause in Eigenregie weiterführen.


Entsäuerungsplan
Ich habe mir Ihr Buch Säure-Basen Kursbuch gekauft. Allerdings habe ich eine Frage zum 3-wöchigen Entsäuerungsplan. Am 11. Tag ist erneut ein Entlastungstag vorgesenen und danach der Übergang zur Vitalkost. Soll man ab Tag 11 auch noch Glaubersalz verwenden, oder wird die restliche Entsäuerungskur dann ohne Glaubersalz durchgeführt. Ich finde diese Frage ist im Buch nicht eindeutig geklärt. Würde mich allerdings wundern, wenn man 3 Wochen Glaubersalz verwenden sollte, das kann doch nicht gut sein?

 

Grundsätzlich ist das Salz (Bittersalz nicht Glaubersalz!) nicht schädlich, auch wenn es für eine längere Kurdauer eingenommen wird. Voraussetzung ist eine sehr schwache Konzentration - es kommt dann nur zu einer Durchspülung des Darmes und Reinigung der Körpersäfte ohne negativen Einfluss auf die Darmwand selbst. Empfehlenswert ist - wenn alles gut klappt und Sie völlig gesund sind - das Salz langsam in der Konzentration zu reduzieren (z. B. ab der 2. Woche) und am Ende nur noch das Glas Wasser morgens weiter zu trinken. Der gewünschte Effekt ist dann die nachhaltige Schulung des Reinigungsreflexes auf die Enddarm-Entleerung (sog. "Gastrocolischer Reflex"). Dies ist auch Sinn und Ziel dieser Kur gegenüber üblichen Abnehm-Kuren. Hier stellt sich die selbständige Entleerung des Darmes und damit seine Selbstreinigung meist langfristig wieder ein. Zur Aufrechterhaltung dieses guten Zustandes ist dann nur eine (evtl. zwei mal) jährliche Auffrischung von ca. 1 Woche sinnvoll und hat sich bei einer großen Zahl von Patienten gut bewährt! Wichtig ist auch die Zufuhr von basischen Elektrolyten (Kalium, Calcium, Bicarbonat in Form von Heilwässern z.B. Fachinger oder Hirschquelle). Für den Alltag danach empfehlen wir auch gerne das seit kurzem in jeder Apotheke erhältliche "Wörishofener Basenpulver" in Kapseln (Fa. Dronania).

 

Wadenwickel bei Fieber, wie geht er richtig ? – unsere Oma wußte das noch, aber sie ist letzes Jahr verstorben. Unser Hausarzt verschreibt nur fiebersenkende Zäpfchen – die wollen wir zunächst eigentlich gar nicht!


Sie gehen vor wie unter > www.kneipp-wassertherapie.de beschrieben. Bei Krankheiten aber immer den Arzt konsultieren.

 

Welche Apotheke führt ein KNEIPP-Giessrohr, wie Sie es im Vortrag  demonstriert haben?


Apotheken halten manchmal Giessrohre vor, wenn sie gut sortiert sind. Erwerben kann man Kneipp-Utensilien auch über Kräuterhaus Schweiger Bad Wörishofen.

 

Wo erhalte ich die im Vortrag erwähnten KNEIPP-Strümpfe?


Kneipp-Strümpfe (bei Einschlafstörungen, Venenleiden erhält man über den Kneipp-Verlag (www.kneipp-verlag.de). Es gibt lange und kurze Kneipp-Strümpfe. Die langen gehen bis über das Knie und sind auch bei Kniegelenksbeschwerden (Arthrose, Venenleiden) gut geeignet. Erhältlich auch über die Firma Retterspitz (
> www.retterspitz.de). Siehe auch Kneipp-Buch "Natürlich gesund mit Kneipp".

 

Wie oft kann ich einen Heusack benutzen?


Der Heusack kann im Eigengebrauch öfter benutzt werden. Wichtig dabei ist, den Heusack schnell zu trocknen, damit keine Schimmelpilze entstehen. Dann ist er insgesamt bis zu 10 x benutzbar.   


Wie wirkt ein Fußbad bei Schnupfen?

 
Die Nasenschleimhaut hat Nervenverbindung zu den Fusssohlen: Man merkt es daran, dass man bei kalten, nassen Füßen häufig niesen muss. Mit der gleichen Überlegung behandelt man chronischen Schnupfen und Nasennebenhöhlenentzündungen mit temperaturansteigenden oder zumindest warmen Fußbädern. -Antibiotika sind dann meist verzichtbar!" (>
siehe Fußbad unter
www.kneipp-wassertherapie.de)

 

Welche Rolle spielt der Darm bei Kreuzschmerzen

 

Der Darm ist bei vielen Menschen gereizt oder leicht entzündet (Reizdarm, Colon Irritabile). Ein so gereizter Darm strahlt häufig in die benachbarten Organe aus, wie das Frauen während der Periode (Kreuzschmerzen) kennen. Nur der Darm wird häufig nicht als „schuldig“ erkannt. Eine Linderung erfährt man durch Lumbalgüsse sowie eine Darmsanierung bei längerdauernden Beschwerden. (> www.darm-gesund.de) 

 

Was haben Nackenverspannungen mit der Ernährung zu tun?


Durch blähungsfreudige Speisen kommt es zu einer Vergrösserung des gesamten 7 Meter langen Darmes. Der Bauchraum wird zu groß und drängt das Zwerchfell nach oben. Der Körper hebt die Schultern, um die Lunge ausreichend zu belüften. Durch die Verkrampfung kommt es zu Nervenreizungen im Schulter-Nackenbereich mit den bekannten Beschwerden. Zusätzlich wird häufig in der Schulter-Nacken-Muskulatur Harnsäure abgelagert (Myogelosen). Die Harnsäurekristalle reizen das Gewebe und führen zu den Verspannungsschmerzen (>

www.basentherapie.de, www.darm-gesund.de). Massagen, Lymphdrainagen sind meist nur in Kombination mit einer Gewebsreinigung und Entsäuerung erfolgversprechend.

 

Osteoporose: wie viel Milch soll man trinken?


Mich und Milchprodukte sind calciumhaltig und daher zur Osteoporose–Vorbeugung gut geeignet. Zu beachten ist allerdings, daß ab dem ca. 40. Lebensjahr die Verdauungskraft für Milch (= Babynahrung!) nachlässt und meist nicht mehr als ¼ Liter vertragen wird. Wird diese Menge überschritten, so kommt es zum gegenteiligen Effekt: durch die Vergärung der Milch und die dabei entstehenden Säuren kommt es zum Calcium-Raub – der Effekt schlägt um. Deshalb mässig aber regelmässig und gut einspeicheln!

 

Sind Obstsäfte gesund?


Obst ist prinzipiell sehr gesund. In Form von Obstsäften wird das „Obst“ meist zu schnell gegessen = geschlungen. Dadurch kommt es bei Körpertemperatur unter Luftabschluss zu Gärungen (Blähungen, Säurebildung, Fuselalkoholbildung). Der Obstsaft soll so langsam „gegessen“ werden wie man für das feste Obst zum Kauen bräuchte. Morgens und mittags ist die Verträglichkeit am größten. Abends belastet der Saft – wie Obst und Rohkost – den Darm zu stark und sollte daher gemieden werden.

  

Neurodermitis–Juckreiz bei Bettwärme – was tun?


Es empfiehlt sich eine sanfte bis mittelstarke Abkühlung vor dem Zubettgehen z.B. durch
 

  • Waschung des Unterkörpers oder
  • Ganzwaschung.

Es kann auch ein temperaturabsteigendes Bad (Halb – bis Dreiviertelbad) genommen werden: beginnend bei Hauttemperatur ca. 36 Grad C. Durch Zulauf von kaltem Wasser langsam herunterkühlen bis leichtes Kältegefühl eintritt – dann ab ins Bett. Dem Wasser kann ein Zusatz z. B. Kleie oder Molke (wenn keine Allergie vorliegt) – auch Sojaöl zugesetzt werden (> www.allergie-naturheilverfahren.de)

  

Warum knurren und kollern Magen und Darm beim Fasten?

 
Beim Fasten wird die sog. "Leertätigkeit" des Darmes ausgelöst, die die kollernden Geräusche erzeugt, wenn sich Gase und Flüssigkeit im Darm befinden.


 

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