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Der gesunde Darm

 

Der Darm als „Wurzel der Pflanze Mensch“ spielt eine überragende Rolle für Gesundheit oder Krankheit. In unserem Kulturkreis ist er jedoch weitgehend tabuisiert, andere Kulturkreise hingegen messen ihm eine weit größere Bedeutung bei: „Der Darm ist Vater der Trübsal“ – so lautet zum Beispiel ein arabisches Sprichwort

 

Bereits im Altertum war bekannt, dass viele Krankheiten und Gebrechlichkeiten auf Über- und Fehlernährung zurückzuführen sind. Basierend auf diesem Wissen entwickelte der österreichische Arzt Dr. F. X. Mayr spezielle Methoden der Darmreinigung, der Schonung und der Schulung, die heute zusammen mit der richtigen Esstechnik eine der besten Regenerationsmöglichkeiten darstellen. Mayr hatte als Kurarzt bei tausenden Patienten beobachtet, dass die Behandlung eines kranken Darmes und dessen Gesundung die Gesundung des gesamten Menschen nach sich zieht. Viele Befindlichkeitsstörungen und Krankheiten wie Migräne, Rheuma, Hautkrankheiten, Asthma, aber auch Übergewicht können ohne eine Sanierung des Darmes nicht erfolgreich und nachhaltig behandelt werden. Es gibt einige einfache Regeln, die jeder Mensch beachten und sofort umsetzen kann. Bei chronischen Erkrankungen bedarf es zudem einer anfänglichen intensiven Beratung und Überwachung – der Patient wird dadurch in die Lage versetzt, aktiv für seine Gesundheit nachhaltig tätig zu werden.


Naturheilkundliches Therapiekonzept bei Darmerkrankungen

Dreh- und Angelpunkt jeder naturheilkundlichen Darmbehandlung ist die Art und Weise der Ernährung. Sollen Darmleiden auf Dauer kuriert werden, dann muss die bisherige Ernährung gründlich unter die Lupe genommen und ggf. umgestellt werden. Wichtig ist immer auch, wie der Darm auf seine Arbeit vorbereitet wird. Und der muss oft erst einmal gründlich gereinigt werden, bevor er wieder erfolgreich und zufriedenstellend funktionieren kann.

 

Schonung – Säuberung – Schulung – Substitution

Die Schonung für den Verdauungstrakt besteht darin, dass ganz oder teilweise auf die Zufuhr fester Nahrung, zumindest aber auf schwer verdauliche Speisen verzichtet wird. Unter Berücksichtigung der individuellen Ausgangslage sind hierbei alle Abstufungen möglich, von einer leichteren als der üblichen Kost bis hin zu strengerem Fasten. Wichtig ist, dass der Darm durch gründliche Mundvorverdauung (gutes Kauen) und Einspeicheln weitgehend entlastet wird. Dadurch kann er sich auf seine zweite – oft vernachlässigte Funktion – die der Ausscheidung einstellen.

 

Zur Säuberung gehört vor allem eine gründliche Darmreinigung. Sie erfolgt mit salinischen Wässern oder Einlauf und ist die wichtigste Maßnahme der Körpersäftereinigung;  Aderlass, Diurese mit Hilfe der Pflanzenheilkunde, Diaphorese durch Kneipptherapie und Wassertherapie sind weitere Methoden, um den Stoffwechsel über Blut, Haut und Niere zu entlasten. Nach einer gründlichen Entgiftung und Ausleitung gewinnt der Darm anschliessend seine Fähigkeit zur Selbstreinigung – und damit der Reinigung des gesamten Organismus wieder zurück und kann so Störungen des Stoffwechsels  oder Fehler beim Ernährungsverhalten wieder besser kompensieren.

 

Die Schulung des Verdauungsapparates erfolgt nach der Entgiftung, Säuberung und Schonung. Ständige Schonung führt dazu, dass die Darmaktivitäten mit der Zeit eingestellt werden. Die Schulung beinhaltet manuelle, ärztliche Bauchbehandlungen, die die Magen-/Darm-Tätigkeit anregen, sowie das Erlernen einer die Verdauung unterstützenden Esstechnik und Disziplin (langsames Essen, gründliches Kauen und Einspeicheln). Auch ein Training der erlahmten Darmmuskulatur (Abführmittel!) kann unterstützend durch Einläufe, Klysmen oder Colon-Hydrotherapie sinnvoll sein.

 

Die Substitution dient der Ergänzung der Nahrungsmittel durch basische Elektrolyte. Die sind vor allem das wichtige Kalium, Magnesium und Calcium. Auch Natrium gehört dazu – davon nehmen wir im Gegensatz zu den ersten dreien genug – manchmal eher zu viel zu uns. Bei der Verarmung der Böden und einer oft falschen Zubereitung der Lebensmittel empfiehlt sich heute die Gabe von basischen Mineralstoffmischungen; diese enthalten zusätzlich noch Bicarbonat zur Abpufferung saurer Gärungsprodukte im Darm oder latenter Übersäuerung im Blut (Norm ph: 7,35 – pH 7,42) sowie der damit einhergehenden Starre der roten Blutkörperchen mit vermindertem Sauerstofftransport zu wichtigen Organen. Beispiel Kopf (Migräne), Innenohr (Schwerhörigkeit und Tinnitus), Herz (Angina pectoris) usw. Es gibt verschiedene Basengemische z. B. nach Sander. Empfehlenswert auch das neuerdings auf dem Markt erschienene „Wörishofener Basenpulver“ in Kapselform.

 

Unser Therapieangebot  umfasst:
  • Ernährungstherapie:
    Gezielte individuelle Darmreinigung und Darmsanierung  nach dem Prinzip der Säuberung, Schonung und Schulung, Lehrküche, Ernähungsberatung

 

  • Wassertherapie:
    Unterstützende kreislaufanregende und den Wärmehaushalt stabilisierende Kneippanwendungen (z. B. Trockenbürsten, Wechselduschen, Wechselarmbad, ansteigende Fußbäder, Schielebäder usw.)
  • Physiotherapie:
    Bindegewebsmassage, Lymphdrainage, Bewegungstraining, klassische Massagen, Manuelle Therapie usw.
  • Phytotherapie:
    Basische Heilkräutertees mit Ausrichtung auf den Magen-Darm-Trakt, das Vegetative Nervensystem (des Parasympathikus = Ruhe - und für die Verdauung zuständiger Teil des Nervensystems).

    Kräuterbadezusätze nach Zielvorstellung und Beschwerdebild: Rosmarin für den Kreislauf, Melisse und Hopfen zur Beruhigung, Thymian und Eukalyptus für die Bronchien, Molke, Kleie oder Soja-Emulsionen für die Haut bei Allergien oder Neurodermitis.
  • Manuelle Bauchbehandlung:
    durch den Arzt: sanfte Entstauung des Darmlymphsystems, Entkrampfung verspannter Darmabschnitte, Anregung und Tonisierung erschlaffter Bezirke usw. Dabei kann der Therapiefortschritt meist an der raschen Verkleinerung des „Bauches“ überwacht werden.

    Basis ist immer eine Diagnostik von Darm und reflektorisch veränderter Körperhaltung.
  • Ordnungstherapie:
    Erlernen von Entspannungstechniken (z. B. Qi-Gong, Autogenes Training)

 

Indikationen: 

  • Chronische Obstipation (Verstopfung)
  • Chronische Durchfallerkrankungen
  • Reizmagen, Reizdarm
  • Kreuz- und Rückenschmerzen (orthopädisch ausbehandelt)
  • Schmerzhafte Monatsblutungen
  • Verdauungsinsuffizienz mit Störungen an Magen, Darm, Leber und Gallenblase
  • Neigung zu Magen- und Zwölffingerdarmgeschwür
  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen (CED)
  • Migräne, Kopfschmerzen
  • Chronische Hauterkrankungen und Allergien
  • Asthma bronchiale, chronische Bronchitis


Springer-Link:

>> Naturheilkundliche Therapieansätze bei dyspeptischen Beschwerden (Autor: R. M. Bachmann)



Haben Sie Fragen zur Kostenübernahme?
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Weitere Info zum Thema unter:
>> www.darm-gesund.de

>> www.basentherapie.de

 

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Keywords: Darmsanierung | Reizdarm | Darm |  Darmreinigung | Basenfasten

 

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