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Neurodermitis – eine Behandlung für die ganze Familie




Bei der Neurodermitis handelt es sich aus Patientensicht um eine anlagenbedingte Erkrankung, die sich häufig sehr frühzeitig,
d. h. bereits nach der Geburt und im Frühkindesalter, bemerkbar macht. 
Viele Fälle bessern sich spontan beim Heranwachsen des Kindes, viele nehmen jedoch einen für den Patienten und das soziale Umfeld außerordentlich beschwerlichen und belastenden Verlauf – von Schlafstörungen, kosmetischen Beeinträchtigungen, Rat- und Hilflosigkeit bis hin zur unkritischen Anwendung von sogenannten Wundermitteln oder Diäten.

Krankheitsverlauf

Die Krankheit verläuft in Schüben. Die Auslösemechanismen sind für einige Patienten manchmal gut erfassbar, so vor allem bestimmte Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Stress. Vom Patienten selbst werden häufig auch Verbesserungen erlebt und manchmal systematisch herbeigeführt (z. B. durch Wärmeanwendungen).

Die äußere, dermatologische Behandlung besteht in der Regel in der Anwendung von kortisonhaltigen Präparaten. Da die Krankheit in den meisten Fällen chronisch verläuft, wird diese dermatologische Behandlung häufig auch dauerhaft durchgeführt. Es sind uns jedoch Fälle bekannt, in denen junge Frauen Anfang Dreißig als Folge einer dauerhaften, großflächigen Kortisonbehandlung nicht nur typische Nebenwirkungen in Form von Infektanfälligkeit erlitten, sondern es auch zu Knochenentmineralisierungen und daraus resultierenden Spontanbrüchen im Bereich der Wirbelsäule gekommen ist.

 

Die naturheilkundliche Neurodermitis-Behandlung

Die Naturheilkunde und hier insbesondere die Ernährungstherapie, die Anwendung balneologischer Verfahren, die Heilpflanzenkunde, das Erlernen verschiedener Anti-Stress-Verfahren sowie der Ausgleich im Säure-Basen-Haushalt soll im Verlauf einer stationären intensiven Behandlung den Patienten und ggf. dessen Familie in die Lage versetzen, die Auslösefaktoren zu erkennen und ein eigenes, individuelles Behandlungsregime zu erarbeiten, welches dann im häuslichen Umfeld weiter praktiziert werden kann. Auf diese Weise lassen sich häufig akute Schübe vermeiden bzw. eine bessere Stabilität und Durchblutung erreichen und somit auch eine verbesserte Abwehrleistung der Haut gegen äußere Einflüsse, z. B. Allergene.

 

Darmsanierung und allergenarme Ernährung

Da sehr viele Patienten bei genauerer Untersuchung auch unter Ernährungsstörungen oder entzündlichen Darmerkrankungen leiden, ist ein besonders wichtiger Ansatzpunkt eine Darmsanierung mit Stabilisierung der sog. Mucosabarrierre, manchmal auch eine vorübergehende Heilfastenperiode. Diese ermöglicht nach einem guten Aufbau der Darmflora die Entwicklung einer stabilen Abwehrleistung des gesamten Stoffwechsels. Im Rahmen des Ernährungsaufbaues bei der Darmsanierung wird auch auf einen ausgewogenen Säure-Basen-Haushalt und eine mineralienreiche Ernährung geachtet. In Lehrküchen erlernen die Patienten die allergenarme, qualitativ hochwertige Zubereitung der Speisen, wobei das Erlernte durch Ernährungsvorträge noch vertieft wird.

 

Entzündungshemmung und Stabilisierung der Hautabwehr

Als weitere naturheilkundliche Behandlungssäule hat sich im ersten Stadium die entzündungshemmende Behandlung der Haut von außen durch geeignete Badezusätze, z. B. Zinnkraut, Kamille, evtl. auch in Form von Wickel mit Quark, Kleie, Molke etc., bewährt.

Das zweite Stadium – etwa ab der zweiten Woche – dient dann der Stabilisierung des Fett- und Säureschutzes der Haut mit dem Ziel, eine optimale Abwehrfunktion zu erreichen. Von innen wird die Haut durch entsprechende, vorsichtige hydrothermo-therapeutische, d. h. Warm-/Kaltanwendungen aus dem Bereich der Kneipp-Therapie geschult, so dass über eine verbesserte Durchblutung der Haut ein besserer Stoffwechsel und damit auch eine bessere Abwehrleistung gegenüber äußeren Einflüssen (z. B. Allergenen) resultiert.

 

Entspannungstherapie

Unterstützt wird die Behandlung noch durch Entspannungsverfahren als „Stress-Management“ (z. B. Autogenes Training), je nach Verordnung bzw. Interesse an der Methode.

 

Bewegungstherapie

Die Bewegungstherapie soll das Organ Haut durch eine milde Anregung des Herz-Kreislaufsystems vorsichtig durchbluten. Dabei werden dem Patienten die Grundzüge des Ausdauertrainings vermittelt.

 

Ziel

Zielsetzung ist das „learning by doing“ durch Patientenschulungen, Lehrküchen, Seminare, um auch im Anschluss an den Therapieaufenthalt im Alltag das Erlernte umsetzen zu können.




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Keywords: Neurodermitis | Hauterkrankungen | Nahrungsmittelunverträglichkeit | Basenfasten
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