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Venen




Wer an Venenkrankheiten leidet, ist in zweierlei Hinsicht betroffen: Zum einen stören Venenleiden nachhaltig das Befinden, zum andern beeinträchtigen sie oft auch das Aussehen. Wer aber Venenleiden nur als Schönheitsproblem oder als lästige Begleiterscheinung des Berufsalltages abtut, der unterschätzt ihre Gefahr.

Gymnastische Übungen trainieren die Muskelpumpe der Beinvenen
Doch nicht zwangsläufig müssen Ihnen am Ende eines Arbeitstages die Beine schmerzen. Sobald ein Venenleiden diagnostiziert wurde, muss es heißen: Behandeln, ab sofort und jeden Tag!

Krampfadern

Krampfadern sind dicke, unter der Haut hervortretende, geschlängelte Blutadern. Ihren Namen haben sie vom althochdeutschen Wortstamm chramp = geschlängelt, krumm, gebogen. Häufig sind jedoch auch die vor allem nächtlichen Krämpfe, wenn das Gewebswasser nachts beim Liegen aus dem Gewebe in die Venen zurückströmt und dort durch Säurereize Krämpfe hervorrufen (unruhige Beine bis sog. Restless legs). 

Krampfadern sehen nicht gerade schön aus. Das ist aber das kleinere Problem, wenn es auch allein schon sehr störend wirken kann. Wichtiger für den Körper ist, dass in den stark erweiterten Venen viel Blut enthalten ist, das dem Kreislauf dadurch kaum mehr zur Verfügung steht, und das immer wieder – mehr oder weniger erfolglos – in Richtung Herz transportiert werden muss. Bleibt es zu lange in den Beinvenen stehen, läuft der Stoffwechsel weiter, jedoch mit Bildung von Säuren, die sich später den Weg durch die Haut als offenes Bein (Ulcus cruris) suchen.

 

Venen: Die "Vorratsgefäße des Körpers"

Venen werden allgemein als "Kapazitäts- (bzw. Vorrats-)gefäße“ bezeichnet, weil in ihnen das größte Blutdepot des Körpers enthalten ist. Venen enthalten dreimal so viel Blut wie die Arterien (ca. 2 Liter in den Beinvenen). Benötigt der Körper rasch viel Blut, dann wird es durch Zusammenziehen der Venenwand zum Herzen hin gepumpt. Solch ein erhöhter Blutbedarf kann zum Beispiel beim Aufstehen auftreten, weil dabei Blut in den Beinen versackt. Dieses Blut fehlt dann im Gehirn: Schwindel ist die Folge. Die Krampfadern können sich nicht mehr zusammenziehen, sie sind erschlafft. Dadurch können sie das in ihnen angesammelte Blut nicht mehr schnell genug dem Kreislauf zur Verfügung stellen. Deshalb sollten besonders ältere und schwangere bzw. kreislaufschwache Personen, die zu Schwindel beim Aufstehen neigen, unbedingt etwas für ihre Venen tun. Das Motto hierbei ist:


                            „Lieber liegen und gehen als sitzen und Stehen“.


In den gebogenen, geschlängelten Venen sinkt jedoch auch die Blutströmungsgeschwindigkeit ab. Langsamer fließendes Blut aber verklumpt leichter, besonders wenn noch andere Faktoren hinzukommen, die das Blut leichter gerinnbar machen. Zu diesen Faktoren gehören das Rauchen und die Einnahme der Antibabypille (kommen beide dann auch noch zusammen, erhöht sich das Risiko nochmals erheblich!). Das Gerinnsel, das sich dann bildet, ist die bei bestimmten Situationen gefürchtete Thrombose: Ein Thrombus geht immer mit einer Entzündung der Blutgefäßwand einher, die sich in Schmerzen und Rötung bemerkbar macht, wenn sie oberflächliche Venen betrifft.
 

Krampfadern belasten außerdem das Kreislaufsystem: Denn in Krampfadern – gewissermaßen "ausgeleierten" Venen – schließen die im Inneren befindlichen Venenklappen nicht mehr richtig. Daher kann das Blut nur unter erschwerten Bedingungen herzwärts fließen; es fließt so immer wieder zurück, bleibt stehen und wird nicht in der Lunge vom Kohlendioxid (Kohlensäure!) entlastet. Die Venen sind somit ein erstklassiger Säureproduzent (siehe www.basentherapie.de).

 

Enge Kleidung vermeiden

Weil in den Venen ein geringerer Blutdruck herrscht als in den Arterien, werden Venen viel leichter zusammengedrückt. In den Gebieten darunter staut sich dann das Venenblut und trägt dazu bei, dass schwache Venenwände noch schneller ausleiern.

Vermeiden Sie deshalb enge Kleidung. Wählen Sie Ihre Garderobe vor allem dann sorgfältig, wenn Sie eine längere Flugreise, Auto- oder Bahnfahrt unternehmen – eine figurbetonte Hose schnürt im Sitzen die Venen auf Leistenhöhe ab, eine Jeansröhre behindert noch dazu die Durchblutung ab der Kniekehle. Auch Bodies oder Slipgummis können die Durchblutung empfindlich beeinträchtigen, ebenso wie enge Strümpfe oder Stiefel.

Auf Reisen – auch im Flugzeug – sollten Sie unbedingt Bewegungspausen machen. Essen Sie nicht zu schwer, damit nicht noch ein voller Darm den venösen Fluss stranguliert. Trinken Sie außerdem reichlich Flüssigkeit (Wasser oder Heilwasser). Beinübungen können Sie auch auf engem Raum machen!

Bei allen genannten Belastungen sind gut sitzende Stützstrümpfe dringend empfehlenswert.

 

Schlanker Bauch – guter Venenabfluss

Ein Abschnüren der Venen muss aber nicht nur im Bereich des Beines selbst, sondern auch in ihrer weiteren Verlaufsstrecke bis zum Eintreffen im Herzen vermieden werden, denn die großen Venen passieren den Bauchraum. Und selbst beim lockersten Kleid, bei der bequemsten Hose ist der Blutfluss im Bauchraum oft behindert: Blähungen, Verstopfung und ein müder, überlasteter Darm drücken auf die Umgebung, worunter die Venen mit ihrem Niederdruck schnell leiden. Sie werden regelrecht stranguliert, und das Blut staut sich in die Beine zurück. Alle guten Tipps für Venenkranke sind daher unvollständig, wenn diese Tatsache nicht ebenfalls berücksichtigt wird z. B. durch entblähende Kräutertees, Darmsanierungsmaßnahmen usw. (siehe auch: www.darm-gesund.de).

 

Träger Darm, träger Blutfluss

Sie sollten daher alles unternehmen, um Blähungen und Darmträgheit zu vermeiden. Eher ungeeignet dazu sind Medikamente, auch wenn sie pflanzlicher Natur sind. Stattdessen sollten die weit verbreiteten Übel Darmträgheit und Verstopfung an der Wurzel angepackt werden: Der Darm ist meist überlastet und müde; daher macht es auch keinen Sinn, ihn mit Abführmitteln zu traktieren. Er sollte deshalb zunächst entlastet werden, wozu sich die Darmsanierung hervorragend bewährt hat. Mit dieser Kurmaßnahme tun Sie sich nicht nur im Hinblick auf die Venen etwas Gutes: Der Darm wird regeneriert und kann seinen Stoffwechselaufgaben wieder besser nachkommen sowie Blut und Gewebe entsäuern. Die Durchblutung im Bauchraum wird gefördert, das Blut wird dünnflüssiger – alles Faktoren, die ein Venenleiden verbessern und den Organismus insgesamt stärken.

 

Säure-Basen-Haushalt und Alkalireserve – wichtig bei Venenkranken

In Geweben und Blut vorhandene Säuren werden durch die Alkalireserve im Gewebe abgepuffert bzw. "neutralisiert". Dadurch wird bei einer chronischen Venenschwäche der Zeitpunkt herausgezögert, an dem sich – als Folge des gestörten Gewebestoffwechsels – ein Unterschenkelgeschwür bildet. Weil das Blut nicht ausreichend schnell zur Lunge hin abtransportiert wird, bleiben Giftstoffe, zu denen auch die sauren Stoffwechselabfälle gehören, zu lange liegen. Wenn ein Unterschenkelgeschwür bereits vorhanden ist, kann eine Entsäuerungstherapie zusammen mit einer Kompressionsbehandlung oder einer schonenden Operation mit dazu beitragen, dass es schneller abheilt.

Wichtig ist das Abpuffern der Säure im Blut vor allem auch deswegen, weil sich im sauren Blut die roten Blutkörperchen wie zu "Geldrollen" thromboseähnlich zusammenballen. Diese können die Haargefäße nicht mehr ausreichend passieren und tragen damit zu einer Verschlechterung des Stoffwechsels im Gewebe bei. Auch das Blut kann dadurch leichter verklumpen und Thromben bilden. Und genau das muss bei Venenkrankheiten unter allen Umständen verhindert werden, weil in veränderten Venen das Blut ohnehin langsamer fließt und daher leichter thrombosiert.

 

Ein Venenleiden kann nicht mit einer Operation beseitigt werden (allenfalls die Folgen dieses Leidens). Deshalb ist eine komplexe Behandlung notwendig, während der der Patient entsprechend gründlich geschult werden sollte. In den meisten Fällen besteht das Behandlungsprinzip in der Verbesserung des Gefäßtonus und der Klappenfunktion sowie des Abflusses und in der Beseitigung von Stauungen. Dazu empfiehlt sich eine diätetische Intensivtherapie mit nachfolgender Ernährungsumstellung sowie die Gefäße trainierende, venenkräftigende Wasseranwendungen nach KNEIPP in Verbindung mit einem entsprechenden Bewegungsprogramm.

 

Wasseranwendungen nach KNEIPP:

Häufig wird eine wichtige Aufgabe der Venen vergessen: die Regulierung des Wärmehaushaltes. Die erweiterten oberflächlichen Venen sollen vermehrt Körperwärme an die Umwelt abgeben. Da die Luft jedoch 20mal schwächer Temperatur ableitet als gleichtemperiertes Wasser z. B. mit 20 Grad C’, ist kaltes oder temperiertes Wasser also bestens dafür geeignet. Das Ergebnis: die Oberfläche verkleinert sich, die Venen werden kleiner, da die Temperaturabgabe verbessert wurde. Besonders geeignete Wasseranwendungen sind Knie- und Schenkelgüsse, Wassertreten, kalte Fußbäder. Am besten jedoch wird durch Kälte und sanfte Kompression mit KNEIPP-Wadenwickeln oder KNEIPP-Beinwickeln eine optimierte Therapiemaßnahme eingeleitet. Empfehlenswert für den Hausgebrauch sind auch KNEIPP-Strümpfe.

 



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Weitere Informationen unter:
>> www.kneipp-wassertherapie.de
>> www.venen-naturheilverfahren.de



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Keywords: Venenleiden | Kneipp | Krampfadern | Ulcus cruris | Basenfasten
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